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Eingewöhnung

Was ist die Eingewöhnungsphase?

Das ist die Zeit, die Ihr Kind braucht, um mich und die neue Umgebung kennen zu lernen. Auch habe ich die Möglichkeit es kennen zu lernen. 

Die Eingewöhnung ist der Beginn der Tagespflege.

Wozu ist die Eingewöhnung wichtig?

Sie ist vor allem für Ihr Kind sehr wichtig, sie kommt den Bedürfnissen des Kindes entgegen.

Das Kind braucht die Zeit, um eine Bindung und Vertrauen zur mir als Tagesmutter aufbauen zu können, und das in Anwesenheit der Mutter/ des Vaters, um gegebenenfalls dort Schutz und Trost zu finden. Ihr Kind muss erst alles kennen lernen um sich wohl zu fühlen.

Auch festigt die Eingewöhnungszeit die Beziehung zwischen Ihnen und mir, wir können uns gegenseitig besser kennen lernen und vertiefen das Vertrauen zueinander. Es kann ein Austausch über die Vorlieben des Kindes und Ihren Erwartungen statt finden.

Dauer der Eingewöhnung

Meistens sind es 14 Tage, je nach Alter, Temperament und Vorerfahrung des Kindes.

Manchmal sind 4 oder mehr Wochen erforderlich oder 6 Tage ausreichend. Die Dauer hängt von der Reaktion Ihres Kindes ab.     

Ablauf der Eingewöhnung

Die Eingewöhnung wird ganz individuell auf Ihr Kind abgestimmt, um ihm einen guten Start bei den "Kleinen Schmetterlingen" zu ermöglichen.

Meistens läuft die Eingewöhnung wie folgt ab:

Ersten 3 Tage: Sie und Ihr Kind bleiben für ca. 1 Stunde.

  • Sie sollten im Hintergrund bleiben und beobachten, sie bilden die "Sichere Basis" um das Kind gegebenenfalls trösten zu können.
  • Sie unterstützen die eigenständige Erforschung des Kindes
  • Ich halte mich ebenfalls erst einmal etwas zurück und unternehme vorsichtig eine Kontaktaufnahme ohne zu drängeln.

In diesen ersten 3 Tagen findet KEIN Trennungsversuch statt!


4.Tag: (außer es ist ein Montag, dann erst am 5. Tag)

  • Der erste Trennungsversuch findet statt. Ihr Kind bleibt für 5 bis maximal 30 Minuten alleine bei mir.
  • Sie bleiben in der Nähe, falls Ihr Kind untröstlich sein sollte.

Langsam wird die tägliche Abwesenheit von Ihnen ausgedehnt. Sie bleiben in dieser Zeit in der Nähe um bei Bedarf zurück geholt zu werden.


Kürzere Eingewöhnung:

Ist Ihr Kind unbeeindruckt von der ersten Trennung, reichen wahrscheinlich 6 Tage, mit langsam gesteigerter Abwesenheit von Ihnen aus.


Längere Eingewöhnung:

Sucht Ihr Kind häufig Blick- und Körperkontakt zu Ihnen und verlangt es bim Trennungsversuch am 4. Tag nach Ihrer Rückkehr, ist wahrscheinlich eine längere Eingewöhnung notwendig.


Schlussphase:

Sie halten sich nicht mehr bei mir auf, sind jedoch jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zu mir noch nicht ausreicht, um Ihr Kind in besonderen Fällen aufzufangen.


Die Eingewöhnung ist beendet, wenn Ihr Kind mich als "Sichere Basis" akzeptiert hat und sich von mir trösten lässt. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn Ihr Kind gegen Ihren Weggang protestiert, sich aber schnell von mir trösten lässt und in guter Stimmung spielt.  

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eingewöhnung 

Nach der Eingewöhnung sollte die regelmäßige Tagespflege folgen (keine Pause, Ferien...)

  • Ihr Kind sollte immer von der gleichen Person begleitet werden. 
  • Geben Sie dem Kind immer das gleiche "Übergangsobjekt" mit (z.B. Schnuller, Teeflasche, Tuch, Teddy...). Dies Hilft dem Kind die Trennung besser zu verkraften. 
  • Sie sollten Ihrem Kind die Gewissheit vermitteln, das Sie damit einverstanden sind, dass sich Ihr Kind mit mir anfreundet.
  • Sie verabschieden sich immer kurz und freundlich, sagen wann sie wieder kommen und halten diesen Termin zuverlässig ein. Dies braucht Ihr Kind damit es sich sicher fühlen kann.
Die Eingewöhnung sollte nicht mit besonderen Ereignissen in der eigenen Familie zusammenfallen, die Unruhe und Veränderungen mit sich bringen. Ihr Kind braucht die vertraute Gewohnheit zu Hause.